DSA-Charaktere

Estella Azucena de Tricadera

 

Estella ist eine Frau, deren Alter schwer zu schätzen ist. Es mag irgendwo zwischen 25 und 30 Götterläufen liegen. Ihre Heimat liegt in Almada und das ist ihr recht deutlich anzusehen, ebenso, wie es ein wenig aus ihrer Aussprache des Garethi herausklingt. Ihr dunkelbraunes Haar fällt ihr, so offen, wellig über die Schultern und reicht weit ihren Rücken hinunter. Der etwas dunklere Teint ihrer feinen Haut scheint ebensosehr Erbe ihrer Herkunft, wie Resultat vieler Stunden im Freien zu sein und bei dem Funkeln ihrer dunklen Augen ist es oft schwer zu sagen, ob es Amusement, Spott oder nur gute Laune zur Ursache hat. Sehr wohl ist allerdings zu erkennen, wenn der Zorn aus diesen Augen sprüht, ein Anblick, der schon so manchen ebenso überrascht wie beeindruckt hat... Estella ist eine recht temperamentvolle Frau, ein Umstand, der auch in den geschmeidigen Bewegungen ihres schlanken, durchaus rahjagefällig gebauten Körpers zum Ausdruck kommt, denn so elegant sie auch sein mögen, liegt doch stets eine gewisse gebändigte Ungeduld darin. Unter anderem diesem Temperament verdankt die Almadanerin es, daß sie das Leben überaus zu genießen versteht und ihren geschwungenen Lippen scheint ein Lachen weit mehr zu liegen, als ein Seufzen.

Der festlichen Stimmung angemessen trägt sie momentan ein maßgeschneidertes Kleid in dunklem Weinrot, dessen Schnitt wundersamerweise ebenso figurbetont wie bewegungsfreundlich ist. Das Dekolletee reicht gerade weit genug, den Einblick aufregend zu gestalten, doch nicht so weit, daß zu viel enthüllt würde. Die Schultern bleiben großteils frei, nur über ihrem äußersten Rand liegt der Stoff, der dort in eine Art Schärpe übergeht, die den oberen Teil der Arme bedeckt und um den Rücken herumreicht. Unterhalb der Taille erweitert sich der Schnitt, so daß ein weiter, von Unterröcken aus hellem Stoff und Spitze getragener Rock entsteht, der, fast bis zum Boden reichend, angemessen die Beine umschmeichelt. Nur bei rascheren Bewegungen – oder gekonnten Schwüngen – zeigt sich, daß das gesamte Arrangement an der linken Seite einheitlich etwas weiter als bis zu halber Oberschenkelhöhe geschlitzt ist, so daß es sich wie von Geisterhand teilen und einen Blick auf das Bein der Trägerin freigeben kann. Dazu bevorzugt Estella flache, schmale Schuhe aus dunkelbraunem Wildleder, die so gut angepaßt sind, daß sie auch ohne Schnüre und Riemen selbst bei den wildesten Tänzen bleiben, wohin sie gehören – es sei denn, sie schlüpft absichtlich hinaus. Abgerundet wird das Bild von mit Gold- und Silberfäden gewirkten tulamidischen Stickereien, die rund um das Dekolletee und auf dem gesamten Rock zu finden sind, jedoch nicht in den üblichen, protzigen Mengen. Dazu schmiegt sich um den Hals der Dame eine feingliedrige goldene Kette, an der in verschnörkelter Fassung das Farbenspiel dreier kleiner Steine blinkt – ein Rubin, ein Saphir und ein Smaragd funkeln dort. Kleine Splitter verschiedenfarbiger Edelsteine finden sich auch auf den zwei Holzkämmen, die das kunstvoll aufgesteckte Haar Estellas halten. Ihre üblichen Waffen hat sie ab- und dafür ein sehr leichtes, dezent gehaltenes Make Up aufgelegt. Außerdem umfaßt ihre Aufmachung einen leichten, weißen Umhang für die kühleren Stunden, sowie ebenfalls weiße, bis zum Ellenbogen reichende Handschuhe und einen fein gearbeiteten Fächer.

 

 

 



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